Der Buddha bezeichnete den edlen achtfachen Pfad als den mittleren Weg. Dieser mittlere Weg steht für ein Grundprinzip, das sich auf viele Bereiche unseres Lebens anwenden lässt: auf unser Verhältnis zu Sinnesfreuden, Energie, Emotionen, sozialen Verpflichtungen sowie auf Hoffnung im Gegensatz zu Angst. Es bedeutet, sich nicht in Dualitäten oder Polaritäten zu verstricken, sich nicht auf Extreme zu versteifen, sondern kreative Wege zu finden, um mit den Komplexitäten und Mehrdeutigkeiten des menschlichen Lebens umzugehen.