Meditationswochenenden
Unsere nächsten Meditationstage und Meditationswochenenden
Meditationswochenende vom 7.11. bis 9.11.2025: "Die Weisheit des Bodhisattva"
Leitung: Tenzin Peljor
Im Buddhismus wird das Ideal einer in sich ruhenden und glücklichen Person, die sich aus Wohlwollen und Weisheit anderen zuwendet und ihnen selbstlos hilft mit dem Begriff »Bodhisattva« beschrieben. »Bodhi« heißt Erwachen und »Sattva« ist das Wesen. Ein Bodhisattva ist ein Lebewesen, dass durch eine heilsame Lebensweise nach dem Erwachen strebt. Dabei lernt und übt sie ausgeglichen zu sein, innerlich zu wachsen und immer geschickter anderen von Nutzen sein zu können.
Anhand der Lebensweise, der Weisheit, eines Bodhisattvas lassen sich wunderbare Prinzipien für ein erfülltes Leben im Hier und Jetzt, inneres Wachstum, für ein ethische Orientierung in einer sich ständig ändernden Welt und sehr hilfreiche Ratschläge zum Umgang mit Hindernissen und Schwierigkeiten ableiten. An diesem Wochenende könne wir uns dieser Weisheit zuwenden und von ihr ganz praktisch für unser eigenes Leben oder unseren spirituellen Pfad lernen.
Meditationstag am 14.12.2025: "Embodying Wellbeing - Wohlfühlen durch Körperübungen und Meditation"
Leitung: Charlotte Brinkmann
Ausgehend von unserem ganz natürlichen und gesunden Ich-Gefühl öffnen wir wieder die Vipassana-Werkzeugkiste des Erwachten. An diesem Praxistag lernen wir die fünf Erlebensbausteine (Khandhas / Skhandhas) kennen, die – ineinander verzahnt – das illusionäre Gefühl eines beständigen Wesenskerns erzeugen. Mit beruhigtem, klarem Geist können wir jeden dieser Bausteine betrachten und untersuchen, ob er sich als Material für eine Selbstkonstruktion eignet, oder ob sie sich allesamt als unbeständig und abhängig von äußeren Bedingungen erweisen. Die Einsicht in die innere Wirklichkeit kann eine erleichternde, friedliche Wirkung haben und uns helfen, uns aus festen Ich-Vorstellungen zu befreien. Wir meditieren mit Anleitung und still, im Sitzen und Gehen. Kurze, auflockernde Körperübungen sowie ein Body-Scan im Liegen werden die Praxis abrunden.
Meditationstag am 28.12.2025: "Die fünf Khandhas - Jeder kann das!"
Leitung: Karin Cyliax
Ausgehend von unserem ganz natürlichen und gesunden Ich-Gefühl öffnen wir wieder die Vipassana-Werkzeugkiste des Erwachten. An diesem Praxistag lernen wir die fünf Erlebensbausteine (Khandhas / Skhandhas) kennen, die – ineinander verzahnt – das illusionäre Gefühl eines beständigen Wesenskerns erzeugen. Mit beruhigtem, klarem Geist können wir jeden dieser Bausteine betrachten und untersuchen, ob er sich als Material für eine Selbstkonstruktion eignet, oder ob sie sich allesamt als unbeständig und abhängig von äußeren Bedingungen erweisen. Die Einsicht in die innere Wirklichkeit kann eine erleichternde, friedliche Wirkung haben und uns helfen, uns aus festen Ich-Vorstellungen zu befreien. Wir meditieren mit Anleitung und still, im Sitzen und Gehen. Kurze, auflockernde Körperübungen sowie ein Body-Scan im Liegen werden die Praxis abrunden.
Meditationswochenende vom 06.02. bis 08.02.2026: "Klarer Geist - Einführung in frühbuddhistische Achtsamkeitsmeditationen"
Leitung: Raimund Hopf
Achtsamkeit ist in unserer Gesellschaft als eine Form bewussten, heilsamen Erlebens angekommen. Die dabei verwendeten Meditation kommen ursprünglich aus dem frühen Buddhismus und wurden auf westliche Bedürfnisse und Anwendungsgebiete angepasst. In diesem Seminar sollen drei Meditationsformen aus den Pāli-Suttas vorgestellt werden, die uns helfen, unsere persönliche Übung der Meditation zu vertiefen. Dabei geht es um Ānāpānasati (Achtsamkeit auf den Atem), Kāyagatāsati (Auf den Körper bezogene Achtsamkeit) und Satipaṭṭhāna (Anwendungen der Achtsamkeit). Wir wollen erfahren, worum es bei bei diesen Meditationspraktiken geht, und diese in Teilen üben. Ein Ziel dieses Kurses ist, dass du für dich herausfindest, ob dein persönlicher Weg eher über die Einsichtspraxis (Vipassana) oder über den Weg der Stille und Sammlung (Samatha) geht und wie du das in deinem Alltag praktizieren kannst.
Achtsamkeit ist längst in unserer Gesellschaft angekommen – als eine Möglichkeit, bewusster zu leben und heilsame Erfahrungen im Alltag zu machen. Weniger bekannt ist, dass viele dieser Übungen ihre Wurzeln im frühen Buddhismus haben und seit Jahrhunderten weitergegeben wurden.
Meditationswochenende vom 17.4. (abends) bis 19.4.2026: "Umgang mit Wut"
Leitung: Tenzin Peljor
Es gibt Hunderte von Anlässen, sich zu ärgern: Das Auto vor uns fährt zu langsam oder nimmt uns als Radfahrern die Vorfahrt, die Bahn kommt zu spät, der Bus fällt aus, die Kinder, die Arbeit, die Politik, die Politiker, die Polizei, der Nachbar … Doch jedes Mal, wenn wir uns ärgern, entsteht geistiger Schmerz. Je mehr Ärger, desto mehr innerer Schmerz.
„Wenn du auf einen Zornigen zornig wirst, machst du es nur schlechter für dich selbst. Wenn du aber nicht auf einen Zornigen zornig wirst, gewinnst du eine schwer zu gewinnende Schlacht.“
(Der Buddha)
Wie können wir lernen, gelassener zu werden, geschickter mit Wut umzugehen und sie für Einsicht und geistiges Wachstum zu nutzen? Dieses Wochenende widmet sich ganz den Fragen rund um Wut und den heilsamen Umgang mit ihr.
Meditationswochenende vom 14. (Feiertag) bis 17. Mai 2026: "Vipassana - Körper und Geist verstehen lernen"
Leitung: Michael Peterssen
Dieses Seminar widmet sich der buddhistischen Vipassana- oder Einsichtmeditation, die auf „Der Lehrrede über die Grundlagen der Achtsamkeit“ fußt.
Im Grunde geht es bei dieser Art zu meditieren um die gezielte Bewusstwerdung natürlicher Gegebenheiten wie beispielsweise dem Atem und anderer Aspekte des Körpers und unterschiedlicher geistiger Phänomene. Äußere wie innere Erscheinungen und Geschehnisse werden achtsam und in außergewöhnlicher Klarheit in ihrem fortwährenden Entstehen und Vergehen betrachtet. So werden wir mit unserem eigenen Körper und Geist immer inniger vertraut.
Diese Praxis zielt letztlich darauf ab, innere und äußere Phänomene als Einzelne und in ihrem Zusammenspiel der Wirklichkeit entsprechend zu verstehen. Das ist der Kern dessen, was der frühe Buddhismus ERWACHEN (Bodhi) nennt.
Der Buddha hat immer wieder beteuert, dass in solcher Erkenntnis eine große von sinnlosem Leid befreiende Kraft liegt. Je weiter wir uns nämlich auf diesem Weg entwickeln, umso weniger fügen wir uns selber unnötiges Leid zu und ersparen auch unseren Mitmenschen und anderen Wesen Schmerzen, die ihnen allzu oft durch uns angetan werden.
nächsten Termine
- 06 Feb.6 Feb. 26 - 18:00 - 20:30Essen
- 07 Feb.7 Feb. 26 - 10:00 - 18:00Essen
- 08 Feb.8 Feb. 26 - 10:00 - 16:00Essen
- 17 Apr.17 Apr. 26 - 18:00 - 15:00
- 14 Mai14 Mai 26 - 10:00 - 16:00Essen